Streiflichter aus der schwulen Geschichte der Universität Hamburg. Mann-männliche Homosexualität(en) in Forschung, Lehre und Hochschulalltag zwischen 1919 und 2000

Fr,

17.06.2022

  • 16:00 Uhr
  • 18:00 Uhr
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Erwin-Panofsky-Hörsaal (ESA C)
Queere Menschen und Themen sind, wie überall, auch in der Geschichte der Universität Ham-burg präsent. Der Vortrag soll einige beispielhafte Streiflichter auf Aspekte mann-männlicher Homosexualität(en) an dieser Institution seit ihrer Gründung werfen. (Die anderen Bereiche des LGBTIQ*-Spektrums wären wichtige Themen für eigene Vorträge.) Es geht um Homosexualität als Thema in Forschung und Lehre – homophob, liberal oder emanzipatorisch –, aber auch um die Universität als Arbeits- und Lebensort für schwule Studierende und Lehrende. Die Geschichte des Umgangs mit Homosexualität an der Universität spiegelt einerseits die Gesellschaftsge-schichte homosexueller Menschen in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit und in den verschie-denen Phasen der Geschichte der Bundesrepublik. Andererseits soll danach gefragt werden, welche Impulse die Universität selbst gesetzt hat, welche Einflüsse von ihren Lehrenden und Studierenden auf die Gesellschaft ausgingen.

Kursnummer
10039
Leitung
Jakob Michelsen
Zielgruppe
Studierende, Studieninteressierte, Promovierende, Kontaktstudierende, Alumni, Absolvent/innen (bis 2 Jahre nach Abschluss) der UHH
Sprache
deutsch

Diese Veranstaltung teilen

    In den Kalender übertragen (iCal)